CDU Barnstorf

Knoerig: 7 Mio. Euro aus Investitionsprogramm Landwirtschaft für heimische Höfe – Ampel stoppt Förderung

Rund sieben Millionen Euro wurden bereits aus dem Investitionsprogramm Landwirtschaft für über 150 Betriebe im Wahlkreis Diepholz/Nienburg bewilligt. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, wurden davon schon über fünf Millionen Euro an die Landwirte ausgezahlt. „Das ist gut investiertes Geld in die Zukunft der ländlichen Höfe, die unser aller Ernährung sichern“, hält der Abgeordnete fest.

 

Im Detail haben 137 Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion bislang Förderzusagen vom Bund erhalten. Außerdem wurden Fördermittel für fünf Zusammenschlüsse landwirtschaftlicher Primärproduzenten sowie für neun Kleinst- bzw. kleine Lohn- und Dienstleistungsunternehmen bewilligt. Die Zuschüsse sind mit einem zinsgünstigen Programmkredit der zuständigen Landwirtschaftlichen Rentenbank kombiniert.

 

„Wir als Union haben dieses Programm in 2021 aufgelegt, um die Landwirte bei den Herausforderungen der Zukunft zu unterstützen“, so Knoerig. „Auch sie müssen im Rahmen der Transformation erheblich in moderne Ställe und Maschinen investieren. Daher wurden für einen Zeitraum von vier Jahren bis Ende 2024 rund 816 Millionen Euro eingeplant, landläufig bekannt als die Bauernmilliarde. Leider wird das Programm nun aber nicht wie geplant zu Ende geführt, sondern stattdessen soll das ursprünglich für 2024 vorgesehene Interessenbekundungsverfahren laut Rentenbank entfallen. Aufgrund der desaströsen Haushaltssituation durch die Ampel können zurzeit auch keine bereits vorliegenden Anträge bewilligt werden. Wichtig für die Landwirte: Für schon zugesagte Förderbescheide sind aber weiterhin Auszahlungen möglich.“

 

Knoerig weiter: „Das Programm war bis dato ein großer Erfolg und hat deutlich gezeigt, dass die Landwirte sehr wohl bereit sind, in moderne, klimafreundliche Technik zu investieren. Mit Zuschüssen und Kredite für umweltschonende, effiziente Maschinen und Geräte (z.B. zur exakten Düngerausbringung) haben wir sie dabei unterstützt, Emissionen zu verringern, Ressourcen zu schonen und die Artenvielfalt zu schützen und somit den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen für die Höfe gerecht zu werden.“